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Flugbetriebe


Flugbetriebe in der IDRF e.V. und das NCC-Kompetenzzentrum:

Derzeit sind neben 73 Flugplätzen, den Flugsicherungsorganisation und weiteren luftfahrtaffinen Betrieben auch 22 Flugbetriebe über die IDRF e.V. organisiert.  Teilweise sind diese Flugbetriebe selbst Flugplatzbetreiber oder Gesellschafter eines Flugplatzes, teilweise handelt es sich um Werkflugbetriebe von Unternehmen unterschiedlichster Größe. In jedem Fall sind die Flugbetriebe an einer nachhaltigen Luftfahrt(Fach-)Politik interessiert und investieren mit ihrem Engagement in die Sicherung Ihrer eigenen Zukunft.

Um den Flugbetrieben eine feste Plattform in der IDRF e.V. zu bieten und diese Überlegungen mit Leben zu erfüllen, hat die Vorstandschaft im Juli 2016 beschlossen mit Herrn Benjamin Busch einen Beigeordneten „Flugbetrieb“ einzuberufen. Er steht als Ansprechpartner den IDRF-Mitgliedern und Interessenten zur Verfügung und koordiniert mit der IDRF-Geschäftsstelle die fachpolitische sowie die Projektarbeit.

Flugplatznutzer und Flugplatzbetreiber bemühen sich gemeinsam um politische Themen wie Luftverkehrs- und Flughafenkonzepte in den Bundesländern, in Deutschland und Europa. Gleiches gilt für die technisch-betrieblichen Themen wie die Entwicklung und Umsetzung von Flugbetriebs-, Flugsicherungs- und Flugplatzvorschriften.

Die fachspezifischen Aspekte der Flugbetriebe werden im „NCC-Kompetenzzentrum“, das nunmehr aufgebaut werden soll, erfasst.
Neben der Vertretung der Interessen nichtgewerblicher Flugbetriebe auf nationaler und internationaler Ebene sowie der damit im Zusammenhang stehenden Projektarbeit, soll ein offener Austausch der IDRF-Flugbetriebe effiziente, sichere und kostensenkende Lösungen zur Umsetzung der aktuellen Gesetzgebung bieten. Bei entsprechender Beteiligung sind auch gemeinsame Lösungen für Aus- und Fortbildung, Audits und Managementsysteme, insbesondere SMS denkbar.

Mit der Entwicklung eines Musterhandbuchs für die Werkflugbetriebe (NCC) Ende 2015/Anfang 2016 hat sich gezeigt, dass die gemeinsamen Bemühungen um die Implementierung neuer Vorschriften allen Beteiligten, auch den Behörden, das Leben erleichtert. Darüber hinaus zeigt sich, dass das Konzept der Flugplätze sich frühzeitig in die Richtlinienentwicklung einzumischen um angemessene neue Vorschriften zu erhalten, aufgeht und für die Zukunft auch auf flugbetrieblicher Ebene intensiviert werden sollte. Neben besseren Vorschriften ergibt das vertiefte Verständnis um die Hintergründe der Vorschriften eine Erleichterung bei deren Umsetzung. In vielen Fällen verbessert sich gleichzeitig dauerhaft die Zusammenarbeit mit Behörden und EASA.

Für die Entwicklung des Vorschriftenpakets der Werkflugbetriebe „Part NCC“ kommt diese Einsicht mit Verzögerung, aber aktuelle und zukünftige Richtlinien wie „All-weather-operation – AWO“, „Flight crew (training) – FC“, „Airspace Design – ASD“, „IFR auf non-instrument-runways“, Definition „gewerblich“ in der Überarbeitung der EU-VO 216/2008 „Basic Regulation“ stehen nun auf der Agenda der IDRF e.V. bzw. deren europäischer Dachorganisation European Regional Aerodromes Community – ERAC.

Über den Fortgang wurde an der IDRF-Tagung 22./23.11.2016 in Braunschweig berichtet, in deren Zuge sich selbstverständlich auch die IDRF-Flugbetriebe zum fachlichen Austausch getroffen hatten.

Die IDRF e.V. veranstaltet neben der 2-mal jährlich stattfindenden Mitgliedertagung auch unterjährig fachbezogene Aus- und Fortbildungen sowie Workshops. Details dazu finden Sie jeweils hier